SysCheck V2.2b Beta

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Von Kveldulfur an Erhard

Hallo Erhard!

Es ist zwar etwas seltsam im eingeschalteten Zustand den RAM umzuschalten, aber prüf bitte einmal die beigefügte Firmware. Diese prüft immer direkt vor Ausführung des Tests, wie groß der erw. Speicher ist.

Bin gespannt, ob es klappt :-)

Grüße Janko

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Hallo Janko,

ich habe die Beta-Firmware soeben getestet.

1) Die Atari-Tastatur hat funktioniert, obwohl ein TK-II eingesteckt war - hattest Du da schon was geändert?

2) Der erweiterte Speicher wird soweit nach der Umstellung erkannt, aber:

Ist der erweiterte Speicher beim Start des SysCheck ausgeschaltet, fehlt der Menüpunkt zum erweiterten Speicher.

Das kann man umgehen, indem man irgendeinen anderen Punkt aufruft und dann ins Menü zurückspringt.

Wenn Du noch genug Platz im ROM hast fände ich es besser, wenn:

  • der Menüpunkt zum erweiterten Speichertest immer angezeigt wird (unabhängig davon, ob es welchen gibt)
  • beim Aufruf des schnellen oder tiefen Tests des erweiterten Speichers dessen Größe ermittelt
  • und wenn dann kein erweiterter Speicher vorhanden ist eben 0 KB oder "n/a" o.ä. anzeigt

3) Wenn ich während des laufenden Tests von 512K auf 256K umschalte, müßte dann nicht Speicher als fehlerhaft angezeigt werden?

Im Moment ist es noch so, daß die vollständigen 512K oben abgehakt werden (obwohl das eigentlich nicht stimmen kann) und unten das Testmuster bei den plötzlich fehlenden Bänken stillsteht.

Viele Grüße

Erhard

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Moin Erhard!

Bezüglich der TKII habe ich nichts geändert. Da ich den Pokey direkt abfrage, um zu erkennen, ob und welche Taste gedrückt wird, habe ich keinen Einfluss darauf, ob eine TKII aktiv ist oder nicht.

Das Menü wird dynamisch aufgebaut – abhängig davon, ob der Basis-RAM-Check erfolgreich war und ob erweiterter Speicher erkannt wurde. Aufgrund der ersten Bedingung (Basis-RAM okay) muss das Menü ohnehin dynamisch sein.

Jetzt zusätzlich noch weitere Prüfungen einzubauen, weil der Anwender eventuell zwischendurch die Konfiguration ändert, halte ich nicht für sinnvoll. Ich habe mich schon weit aus dem Fenster gelehnt, als ich den Pokey- und GTIA-Test in die Firmware aufgenommen habe – ich brauche noch ausreichend Speicherplatz für den Joystick-Port-Test.

Wenn der Anwender während des Betriebs die RAM-Konfiguration ändert, kann er nicht erwarten, dass das System weiterhin stabil läuft oder dies korrekt erkennt. Im Übrigen: Wenn z. B. %11101111 als gültig erkannt wurde und man danach die Speichererweiterung umschaltet, wird mit %11101111 dennoch eine gültige Bank geschaltet. Es kann höchstens passieren, dass eine Bank doppelt geprüft wird, da z. B. %11101111 und %01101111 dieselbe Bank adressieren. Insofern ist es völlig in Ordnung, wenn ich dabei keinen fehlerhaften RAM erkenne. Selbst wenn der erweiterte Speicher abgeschaltet wird, wird mein Test bei %11101111 immer noch gültigen RAM finden.

Warum der Fortschrittsbalken dann nicht mehr korrekt angezeigt wird, wundert mich etwas – aber ich möchte ehrlich zugeben, dass ich solch einen erzwungenen Sonderfall aktuell nicht abfangen möchte.

Ich denke, dass beim Start des erweiterten RAM-Tests die Größe nochmals geprüft wird, ist ein Zugeständnis, das ich gern mache – der Mehraufwand ist gering, da der Code nur einen zusätzlichen JSR benötigt. Alles darüber hinaus würde mich derzeit wertvollen Speicherplatz kosten, den ich dringend noch für den Port-Test benötige.

Um ehrlich zu sein, habe ich es als anwenderfreundlich erachtet, dass die Software die Menüpunkte passend zum erkannten System anzeigt.

Grüße Janko

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Hallo Janko,

TK-II

das Problem mit dem TK-II war auch unlogisch, das TK-II hängt ja zusätzlich auf den Tastaturleitungen, es kann ja die Tastatur des Atari nicht trennen. Ich weiß nicht, warum beim gestrigen Test die normalen Tasten der Atari-Tastatur (ESC, SPACE, 1,2,3 usw) mit dem SysCheck nicht funktionierten, während es heute klappte. Und der Rechner stand seit gestern so rum, hab also nix geändert.

Das Menü wird dynamisch aufgebaut

Ich wußte nicht, daß das Menü aus anderen Gründen ohnehin dynamisch gestaltet sein muß.

noch weitere Prüfungen einzubauen, weil der Anwender eventuell zwischendurch die Konfiguration ändert

Das mit dem Umschalten des erw. RAMs im Betrieb habe ich nur gemacht um zu schauen, ob da fehlerhafter Speicher erkannt wird und wie das aussieht. Ich hab halt kein defektes RAM zur Hand. Ich müßte dann wohl vom erw. RAM einen Daten- oder Adresspin nicht in den Sockel stecken.

Abgesehen davon sehe ich natürlich ein, daß Du für Sonderwünsche nicht Speicher verprassen willst.

Um jeden I/O Chip im Atari (PIA, POKEY, ANTIC und GTIA) komplett zu testen bräuchte es neben der individuellen Testsoftware auch externe Hardware - wie sollte man sonst die ganzen I/O Modi des POKEY, die Timer oder die Leitungen Interrupt und Proceed der PIA usw testen.

Beim GTIA braucht es ja auch noch einen Test aller möglichen Kollisionen - ich weiß nicht, ob SI von Draco die alle abdeckt.

Um ehrlich zu sein, habe ich es als anwenderfreundlich erachtet, dass die Software die Menüpunkte passend zum erkannten System anzeigt.

Hmm, jein :-) Zum Beipsiel gibt es ja in Windows nicht kein Lautpsrechersymbol, wenn das System keinen erkannt hat sondern ein durchgesrichenes Symbol das kundtut: "ist nicht verfügbar".

Aber wie gesagt, für mich paßt das.

Den erweiterten Speicher vor dem Test umschalten zu können reicht mir. Ob man das wirklich braucht weiß ich nicht, aber so hat man die Möglichkeit, auf kurzem Weg verschiedene Modi zu testen. Es ist ja theoretisch möglich, daß der Speicher z.B. im Compyshop-Modus funktioniert und in einem anderen Modus nicht (z.B. durch evtl fehlerhaftes oder falsch programmiertes GAL).

Viele Grüße

Erhard

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